Romantisches Hoi An

Hoi An nicht weit von Hue erreichten wir mit dem Bus in etwa 4 Stunden über DaNang.

Hoi An ist ein wunderschönes Städtchen, in erster Linie bekannt für seine vielen bunten Lampions, die den kleinen Sträßchen vor allem in den Abendstunden einen unverwechselbaren Charme verleihen.

Gewohnt haben wir im GreenGarden GuestHouse. Sehr zu empfehlen. Eine süße Familie kümmert sich um das Haus und hilft wo sie kann. Sie sprechen sehr gutes Englisch, was in Vietnam nicht immer selbstverständlich ist, und geben einem ein geborgenes Gefühl. Vor allem die liebevolle Gestaltung des GuestHouse mit Blumen in verschiedenen Arten, gefiel uns sehr gut. Hier haben wir auch unsere CookingClass besucht (siehe anderer Eintrag).

Hoi An selbst ist wie bereits erwähnt ein wunderschönes Städtchen aber auch ebenso touristisch. Hier kann man das Leben genießen und dem Treiben aus einem der vielen Cafés bei einer frischen Kokosnuss oder einem Café zugucken. Die Lampions über einem in einer leichte Brise am baumeln. Die „Grachten“ durchziehen das Stadtbild auf denen kleine Böötchen fahren. Kulturell hat Hoi An viele alte Familienhäuser, chinesische Versammlungshallen und einige Werkstätten zu Keramik und Schneiderkunst zu bieten. Viele von den Häusern können gegen einen Eintritt besucht werden und sie bieten einen interessanten Eindruck in die Geschichte der Stadt. Heute kann man sich bei den vielen Schneidern einen Anzug oder Kleid maßgetreu zuschneidern lassen. Den genauen Preis kennen wir nicht, da es für uns nicht infrage kam mit den Backpacks, aber sicher ist die Qualität und damit das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar. Denn Schneidern können die Menschen hier wirklich unfassbar gut. Wer dies nicht zu seinem Beruf gemacht hat, ist aber auf jeden Fall in der Lage zu nähen. Die Kunst und Arbeit mit Stoffen ist hier allgegenwärtig. Jeder wächst in gewisser Weise damit auf.

Die japanische Brücke ist ein weiteres Highlight der Altstadt. Sie ist zwar nicht so groß und pompös und versteckt sich fast hinter den Häuserfassaden aber sie ist ein wahrlich hübsches Schmuckstück.

Die Märkte Hoi Ans bieten wie in vielen anderen Städten wieder eine Fülle an Angebot. Meistens auf die Touristen angepasst. So kann man vor allem eines hier kaufen, seinen eigenen Lampion.

Am Abend verwandelt sich dann die Altstadt einmal mehr in ein Freilichtmuseum. Die Straßen und Cafés werden in das Licht der bunten Lampions getränkt. Am Ufer kann man Windlichter in den Kanal schwimmen lassen und zu einem funkelnden Kerzenmeer auf Wasser beitragen. Musik durchbricht immer wieder das Murmeln der Menschenmassen. Andere fahren auf den Booten durch das Kerzenmeer und jeder genießt die romantische Atmosphäre der Stadt. Vor allem zum Vollmond schafft es Hoi An dann dem Ganzen noch eins drauf zu setzen. Denn dann werden die Straßen und Häuser nur von den Lampions und Kerzen angeleuchtet und alle elektrischen Lichter werden ausgeschalter. Zu unserem Glück durften und konnten wir Teil dieses sogenannten Full-Moon-Lantern-Festivals sein. Ein einmaliges und wunderbares Erlebnis.

Tipp: wie so oft lässt sich die Altstadt am Besten auf dem Fahrrad erkunden. Sie ist Auto und größtenteils auch Mopedfrei. Zu Fuß ist es aber auch möglich, da die Wege nicht weit sind und keine Stufen oder Höhen überwunden werden müssen. Das Ticket in die Altstadt mit 5 Eintrittskarten zu den alten Familienhäusern und Versammlungshallen deiner Wahl kostet 120000Dong pro Person und muss als Eintrittskarte zur Altstadt an einem der Checkpoints gekauft werden.

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